19-jähriger beleidigt Passanten und verletzt Bundespolizisten

Foto: Bundespolizei

WÜRZBURG. Ein 19-jähriger aus dem Landkreis Würzburg hat in der Nacht auf Dienstag (28.02.2017) im Hauptbahnhof Würzburg Passanten und Beamte der Bundespolizei beleidigt. Während seine Personalien festgestellt werden sollten stieß er einen Bundespolizisten zu Boden, der sich dabei am Rücken verletzte. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.




Gegen 0:15 Uhr in der vergangenen Nacht sprach eine Passantin eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Würzburg an und berichtete, dass sie und ihr Begleiter soeben durch einen jungen Mann wüst beleidigt worden seien. Auf der Suche nach dem Täter wurden die Beamten in der Bahnhofshalle fündig, wo der Mann gerade lautstark versuchte eine Personengruppe zu provozieren.

Auch gegenüber den Bundespolizisten verhielt sich der 19-Jährige Deutsche aggressiv und weigerte sich seine Personalien preiszugeben. Aus diesem Grund sollte er zur Dienststelle gebracht werden. Die Ankündigung dieser Maßnahme quittierte der junge Mann aus dem Landkreis Würzburg mit wilden Beschimpfungen.




Er beließ es dabei jedoch nicht nur bei verbalen Schmähungen, sondern wurde auch gewalttätig. Einen Beamten stieß er so stark gegen die Brust, dass der 50-Jährige rückwärts stürzte und sich dabei am Rücken verletzte. Als der 19-Jährige daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt wurde, versuchte er einen weiteren Beamten in die Hand zu beißen.

Auch in der Inspektion mussten die Bundespolizisten noch weitere Beleidigungen über sich ergehen lassen, bevor der alkoholisierte Mann nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.




Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der verletzte Bundespolizist musste den Dienst abbrechen und begab sich in ärztliche Behandlung. Er ist bis auf weiteres dienstunfähig.




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