Großbrand in Nürnberg

NÜRNBERG. Beim Brand einer Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebes kam es heute am frühen Nachmittag zu einer massiven Rauchentwicklung. Die Rauchwolke zog in Richtung Kriegsopfersiedlung, Schniegling und Poppenreuth. Die Bevölkerung wurde deshalb über Katwarn gewarnt und auch über Rundfunkdurchsagen gebeten die Fenster und Türen geschlossen zu halten.




Um 13:44 Uhr wurde die Leitstelle Nürnberg über ein Feuer in einer Lagerhalle am Mühlweg informiert. Bereits bei der Anfahrt sahen die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 1 von Weitem die massive Rauchentwicklung. Eine Lagerhalle mit Photovoltaikanlage, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Maschinen stand im Vollbrand.

Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus sowie eine weitere Lagerhalle überzugreifen. Sofort wurden weitere Kräfte der Feuerwachen 3 und 4, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Höfles und Worzeldorf alarmiert. Eine zusätzliche Schlauchleitung musste zur Sicherung des massiven Löschwasserbedarfs von einem Wasserbecken über 500 m an die Einsatzstelle verlegt werden.




Das eingestürzte Hallendach erschwerte die Löscharbeiten erheblich und wird derzeit mit Hilfe von schwerem Räumgerät und einem Kran des THW entfernt, um die darunterliegenden Brandherde abzulöschen. Aktuell (22.30 Uhr) sind 20 Einsatzkräfte des THW mit der Fachgruppe Räumen, dem Sonderfahrzeug Kran und einer Beleuchtungsgruppe vor Ort.

Die Feuerwehr Nürnberg war mit 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, sowie 25 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Höfles, Worzeldorf und Werderau im Einsatz. Die parallel zur Brandbekämpfung durchgeführten Messungen in diesen Wohngebieten zeigten allerdings keine erhöhten Schadstoffwerte, ein deutlicher Brandgeruch war jedoch in diesen Gebieten wahrnehmbar. Die Räumungs- und Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in die frühen Morgenstunden andauern.









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