Mehrfamilienhaus in Schweinfurt nach Küchenbrand evakuiert

SCHWEINFURT. Ein Brand in einer Küche hat am Dienstagabend zur Räumung eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses geführt. Ein Großteil der 20 Bewohner verließ noch vor dem Eintreffen von Feuerwehr und Polizei das Haus. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und kam in ein Krankenhaus.




Die ersten Mitteilungen über den Zimmerbrand am Berliner Platz erreichten die Integrierte Rettungsleitstelle Schweinfurt gegen 20:30 Uhr. Da sich der Brand im Dachgeschoss des vierstöckigen Wohnhauses befand, räumten Feuerwehr und Polizei vorsorglich das Haus. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch bereits ein Großteil der Bewohner ihre Wohnungen unverletzt verlassen.

Bei dem Bewohner der betroffenen Wohnung stellte der Notarzt eine leichte Rauchgasvergiftung fest, welche er sich bei ersten Löschversuchen zugezogen hatte. Der Rettungsdienst brachte ihn nach der medizinischen Erstversorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Ein benachbarter Imbiss nahm die restlichen Anwohner während der Löscharbeiten auf und ersparte ihnen somit die Wartezeit in der Kälte.




Dort erfolgte durch den Rettungsdienst auch eine Betreuung der Wartenden. Eine gute Stunde nach Brandausbruch konnten die Anwohner der nicht betroffenen Etagen in ihre Wohnungen zurückkehren, kurze Zeit später gab die Feuerwehr auch die oberste Etage wieder frei.

Grund für die Brandentwicklung in der Küche war angebranntes Essen auf dem Herd, der Sachschaden am Mobiliar der Küche dürfte sich auf einige tausend Euro belaufen. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Schweinfurt.

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