April, April

Am 1. April veralbern sich Menschen gegenseitig mit Streichen. So werden etwa leichtgläubige Zeitgenossen auf unsinnige Botengänge geschickt und sollen Owidumm, Blaulichtwasser oder Nebeltrenner besorgen. Andere beglücken ihre Gegenüber mit unsinnigen Fantasiegeschichten. In Deutschland ist die Redewendung «in den April schicken» erstmals 1618 in Bayern erwähnt worden.




Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“. Reporter24 – Garantie: Auf unserer Seite wird es zum 1. April 2016 keine Streiche geben.