Zeugensuche nach tödlichem Unfall auf der A9

A9 / MÜNCHBERG, LKR. HOF. Einen Toten forderte am Freitagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West.




 

Ein 53-jähriger Autofahrer aus Dresden war kurz nach 14 Uhr mit seinem BMW X3 auf der Autobahn in Richtung Berlin unterwegs. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet sein Wagen ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Am Beginn der Außenschutzplanke wurde der BMW nach oben katapultiert und überschlug sich anschließend mehrfach, bevor der Wagen auf dem Standstreifen zum Liegen kam.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sachse in seinem komplett demolierten Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Alle Bemühungen des alarmierten Notarztes waren vergebens, der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Ein Staatsanwalt aus Hof befand sich an der Unfallstelle und zog zur Ermittlung des Unfallhergangs einen Sachverständigen hinzu. Am Auto des 53-Jährigen entstand Totalschaden in Höhe von geschätzten 40.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die A9 in Richtung Berlin stundenlang gesperrt. Die Autobahnmeisterei leitet den Verkehr an der Anschlussstelle Münchberg-Nord ab und wurde vom Technischen Hilfswerk unterstützt. Es kommt noch immer zu einem kilometerlangen Rückstau (17:10 Uhr).

Die Unfallermittler bitten Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben, sich mit der Verkehrspolizei in Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-803 in Verbindung zu setzen.