Das Spiel mit dem Leben anderer Menschen

ARZBERG, OBERFRANKEN. Unserem neuen Kollegen aus der Oberfranken-Redaktion liegt ein Thema ganz besonders am Herzen. Die verparkten Rettungswege am Freibad in Arzberg. Und wie die Polizei bestätigt, kommt das wohl bayernweit an vielen Bädern vor. Hier sollte JEDER mitdenken und sich über Folgen im Klaren sein.

IMG_4643An heißen Tagen ist das Freibad in Arzberg (Oberfranken) ein Ziel für Jung und Alt. Doch der Spruch „Jeder Gang macht schlank“ zählt bei einigen Besuchern des Freibades scheinbar nicht. Um keinen Meter zu weit zur kühlen Erfrischung laufen zu müssen, parken sie in der Zufahrtsstraße zum Schwimmbad.

 

Hier gibt es jedoch nur wenige Parkplätze, sodass einige der Besucher sich in das Halteverbot stellen. Als ob das noch nicht genug wäre, blockieren Sie dabei die Rettungszufahrt für Einsatzkräfte.



Ihr Handeln ist den meisten Autofahreren selbst wohl unklar und die Polizei kommt aus Personalmangel viel zu selten dazu, hier Kontrollen durchzuführen. Doch im Ernstfall spielt man mit dem Leben anderer oder sogar mit dem Leben der eigenen Familie.

Bitte haltet euch an solche Verbote. Dann kann Euch und Eurer Familie im Ernstfall schnellstmöglich geholfen werden.

(Sebastian Korb, Lokalreporter)

Ein paar der Falschparker in der Benedikt Beutner Strasse in Arzberg  Hier steh an manchen tagen noch mehr Fahrzeuge und blockieren die sowieso nicht sehr breite Straße.
Gerade im Kurvenbereich haben es Großraumfahrzeuge von Feuerwehr und THW schwer. Das Halteverbot wird dennoch ignoriert.