Schon wieder Ölspur in Weiden

WEIDEN. Immer wieder musste die Feuerwehr in und um Weiden herum ausrücken, um eine Ölspur zu beseitigen. Und eine Ölspur bringt viele Gefahren mit sich.

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Foto: FW/Archiv

Am Donnerstag, den 05.03.2015, gegen 08.00 Uhr, wurde wieder eine solche Ölspur in der Christian-Seltmann-Straße auf Höhe der gleichnamigen Porzellanfabrik gemeldet. Feuerwehr und Polizei rückten aus und fanden einen PKW vor, der als möglicher Verursacher in Frage kam. Die Ölspur nahm immer größere Ausmaße an. Letztlich reichte sie von der Einmündung der Mooslohstraße bis zur Dr.-von-Fromm-Straße im Industriegebiet Brandweiher. Der besagte PKW schied aufgrund der Länge und Menge der Ölspur als Verursacherfahrzeug aus. Es muss sich um ein größeres Fahrzeug, zumindest um einen Klein-LKW gehandelt haben. Nach Spurenlage hat der Verursacher das Malheur wohl bemerkt und das Leck an seinem Fahrzeug am Brandweiher notdürftig repariert. Danach entfernte er sich, ohne den Vorfall zu melden. Ab dort verliert sich auch die Spur.

Dabei handelt es sich bei einer Ölspur ganz und gar nicht um ein Kavaliersdelikt. Abgesehen von der Verkehrsgefahr, nicht nur für Zweiradfahrer, entstehen durch eine Ölspur auch nicht unerhebliche Kosten. Die Ölreste müssen mit einem Ölbindemittel gebunden, entfernt und hinterher als Sondermüll entsorgt werden. Im aktuellen Fall waren sieben Helfer der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen eine gute Stunde im Einsatz. Die Kosten hierfür belaufen sich auf mindestens 400 Euro. (jm)