Saisonende für Bayreuth Tigers

BAYREUTH/FREIBURG. Nun hat es also auch den EHC Bayreuth erwischt. Im dritten Serienspiel gegen Freiburg sind die Tigers aus den PlayOffs geflogen. Wie auch schon in den Spielen zuvor, waren die Strafzeiten das Problem. Die Gastgeber nutzen ihre Überzahl und machten dabei Tore. Die Bayreuth Tigers spielten in der kompletten Serie auf Augenhöhe, auch wenn das Endergebnis vielleicht nicht dafür spricht.

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Die Kufencracks der Wagnerstadt brauchen sich keineswegs verstecken. Sie spielten eine überragende Saison und etablierten sich in der Spitzengruppe der Oberliga Süd. Erst in der zweiten Runde der PlayOffs wurden die Tigers von einer cleveren Freiburger Teamleistung gestoppt. Beim dritten Spiel der aktuellen Serie hat erneut das Quentchen Glück gefehlt. Schon zu Beginn des ersten Drittels sind die Gastgeber vor ausverkauftem Haus früh in Führung gegangen. Jeweils in der sechsten und zehnten Spielminute nutzten sie ihr Powerplay eiskalt aus und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Obwohl eine solche Playoff-Partie hitzig und wichtig, aber auch hart umgekämpft ist, wurden Körperkontakte relativ kleinlich durch das Schiedsrichtertrio geahndet. Die Tigers konnten sich hierauf nur unzureichend einstellen.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels schaffte Ivan Kolozvary den Anschlusstreffer und brachte frischen Wind in das Spiel. Bayreuth drängte auf den Ausgleich und hatte mehrere Chancen. Doch genau wie im Drittel zuvor und in den vorangegangenen Spielen auch, kam es wie es kommen musste. Bayreuth mit unnötigen Strafen und Freiburg mit der konsequenten Ausbeute. Die Gastgeber nutzten ihre Überzahl und trafen jeweils in der 27. und 38. Minute. Der Spielstand vom nunmehr 4:1 für Freiburg spiegelte in keinster Weise die anzunehmende Überlegenheit der Breisgauer. Kurz vor dem Ende dann noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Bayreuth´s Christopher Kasten wegen einem hohen Stock. Das Spiel und damit die gesamte Saison war gelaufen.

Nun kann man dem EHC Freiburg nur gratulieren und hoffen, dass die Breisgauer aufsteigen. Denn dann konnte nur der Aufsteiger die Bayreuth Tigers stoppen. Eine klasse Saison geht zu Ende und der EHC konnte eine Gute Werbung für den Eishockeysport in der Region betreiben. Diese Jungs machen Lust auf mehr und versprechen in jedem Fall wieder eine spannende neue Saison. Doch jetzt geht es erstmal in die hochverdiente Pause. (red)

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